Autor-Archiv Inselgemeinde Juist

Ausschreibung der Inselgemeinde Juist über einen Raum im Haus des Kurgastes (Eingang links) zum Betrieb einer Galerie/eines Ateliers für Kunst und Kunstgewerbe oder andere gewerbliche Zwecke

Die Inselgemeinde Juist schreibt einen Raum von ca. 57 m² zum Betrieb einer Galerie bzw. eines Ateliers für Kunst und Kunsthandwerk oder andere gewerbliche Zwecke im Haus des Kurgastes (HdK) aus. Zu dem Raum nördlich des Eingangsbereichs im Erdgeschoss des HdK mit eigenem Eingang gehören ein Lagerraum von ca. 14 m² sowie ein Sanitärraum mit Waschbecken und WC. Bei der noch ausstehenden Sanierung der Räume können Gestaltungswünsche des zukünftigen Mieters berücksichtigt werden.

Von der Bewerberin oder dem Bewerber wird erwartet, den Betrieb mindestens 10 Monate im Jahr an mindestens sechs Tagen in der Woche für jeweils fünf Stunden geöffnet zu halten.

Das Ausstellungs, Laden oder Gewerbekonzept sollte im Bereich Kunst/Galerie durch ein Angebot von Kursen und Seminaren ergänzt werden. Neben der Vorstellung eines ansprechenden Konzepts entscheidet auch die Höhe des Gebots über die Zusage. Das Mindestgebot hat die Inselgemeinde Juist mit einem Betrag von 1.000,00 € zzgl. MwSt. festgelegt.

Weitere Informationen können Sie bei Frau Wagner, Rathaus, 3. Stock, Tel. 04935/ 809205 erhalten. Bewerbungen senden Sie bitte in einem geschlossenen Umschlag bis zum 31.12.2022 an:

Elke Wagner
Inselgemeinde Juist

SG Mieten und Pachten

Strandstr. 5

26571 Juist

Grundsteuer-Reform 2022

Aus gegebenem Anlass möchten wir alle Grundstückseigentümer*innen darauf
hinweisen, dass weder die Bauverwaltung noch das Steueramt der Inselgemeinde
Juist Angaben oder Hilfestellung zur Erstellung Ihrer Erklärung anlässlich der
GrundsteuerReform bereitstellen können. Um Ihre Erklärung ausfüllen zu können,
liefert Ihnen die Internetseite https://grundsteuerviewer.niedersachsen.de hilfreiche
Informationen. Bei weitergehenden Fragen wenden Sie sich bitte an den Landkreis
Aurich, an Ihr zuständiges Finanzamt oder an Ihren Steuerberater.

Pressemitteilung: Klage gegen Erdgasförderung

Inselgemeinde Juist, 15.07.2022
Gemeindeverwaltung

Pressemitteilung: Klage gegen Erdgasförderung

 

Die Klagegemeinschaft Juist-Borkum hat eine Klage bei der Rechtbank in Den Haag gegen die geplante Erdgasförderung in der Nordsee eingereicht. Außerdem wird die Klage unterstützt von der Stadt Norderney.

Die geplante Erdgasförderung befindet sich in nur 19 bzw. 29 km Entfernung vor den Inseln Schiermonnikoog, Borkum und Juist, umgeben von mehreren bedeutsamen Naturschutzgebieten. Diese gehören unter anderem dem UNESCO – Weltnaturerbe und Natura 2000- Gebiet an, welche unter den höchsten europäischen Schutzstatus fallen. Die Plattform selbst soll in dem Riffgebiet der „Borkumer Steine“ erbaut werden, welches sich aktuell in einem Prüfverfahren zum Natura 2000- Gebiet befindet. Die besonderen Naturräume auf den ostfriesischen Inseln sowie in der Nordsee werden durch Emissionen, Bautätigkeiten und wachsender Infrastruktur der Erdgasplattform stark belastet. Nicht nur die Unterwasserwelt, wozu kleine, im Sediment lebende Lebewesen, aber auch Fische und Schweinswale gehören, sind von den Auswirkungen von chemischen und mechanischen Eingriffen betroffen, sondern auch Vögel und wertvolle ökologische Lebensräume wie die Graudünen. Welche kumulativen Auswirkungen durch die verschiedenen industriellen Einflüsse, wie das Kohlekraftwerk, dem Offshore Windpark und dem Schiffsverkehr auf die sensiblen Ökosysteme einwirken und die sich daraus resultierenden Folgen sind schwer einschätzbar. Doch nicht nur diese Risiken fürchten die Inseln. Seismische Aktivitäten wie Erdbeben und Bodenabsenkungen im Zusammenhang mit dem Meeresspiegelanstieg können zu Schäden an Häusern, denkmalgeschützten Gebäuden oder Küstenschutzbauwerken führen. Dies bedroht auch den so essenziellen Tourismus auf den Inseln, sowie deren Autarkie der Trinkwasserversorgung. Mit dem Bau der Plattform und den damit verbundenen Emissionen steigt auch der CO2-und Methan Ausstoß, was den gesetzten Klimazielen widerspricht. Ebenfalls geht Gefahr von Havarien und Unfällen im Zusammenhang mit der Plattform aus, die beispielsweise zu Ölteppichen vor den Inseln oder zu unkontrolliertem Schadstoffausstoß führen könnten und als Ergebnis schwere Umweltschäden aufweisen. Ein weiterer Aspekt, welcher gegen die Förderung von Erdgas spricht, ist, dass der Start der Gasförderung frühestens Ende 2024 mit kleinen Fördermengen beginnen kann und deshalb zum aktuellen Versorgungsengpass keinen Beitrag leistet. Dazu kommt, dass diese Entscheidung zur Genehmigung der Plattform keine Übergangslösung für wenige Jahre darstellt, sondern die Genehmigung für einen Zeitraum von 30 Jahren oder mehr beinhaltet. Aus diesen genannten Gründen ist es für die Inselgemeinde Juist, Stadt Borkum und auch die der Stadt Norderney ein zu hohes Risiko, welches dem zu erwartenden Nutzen von unter einem Prozent des jährlichen Jahresverbrauches von Deutschland gegenübersteht. Zu groß sind die kalkulierten Auswirkungen und unkalkulierbaren Gefahren für Umwelt und Menschen für diese lange Zeitspanne. Diese Einschätzung teilt nicht nur die Inselgemeinde Juist, Stadt Borkum und die Stadt Norderney, sondern auch weitere deutsche und niederländische Organisationen, welche ebenfalls bei Gericht eine Klage eingereicht haben. Mit der Klage gegen das Projekt Erdgasförderung in der Nordsee fordern die teilnehmenden Kommunen eine neue Risiko- Nutzen- Analyse mit dem Ergebnis der Beendigung des Projektes.

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Machbarkeitsanalyse

der Ostfriesischen Inseln für einen sicheren touristischen Neustart

Mit dem vorliegenden Konzept schlagen die sieben ostfriesischen Inselgemeinden zusammen mit ihren Tourismusorganisationen und der Ostfriesischen Inseln GmbH die Umsetzung einer sicheren, kontrollierten und dauerhaften Öffnung des Tourismus vor. Um eine kontrollierte Öffnung zu ermöglichen, wurden ein systematisches Testkonzept, digitale Lösungen zur Besucherlenkung und Nachverfolgung und Hygienekonzepte in ein ganzheitliches Öffnungskonzept integriert, das aufzeigt, wie Tourismus bei gleichzeitiger Kontrolle des Infektionsgeschehen sicher und dauerhaft durchgeführt werden kann. Es wird hierbei ein Stufenplan vorgeschlagen, der in der ersten Stufe lediglich die Öffnung von Beherbergungs-, Einzelhandels-, Kultur- und Gastronomiebetrieben nur für Übernachtungsgäste vorsieht.

FINAL_Konzept_Pilotregion Ostfriesische Inseln_V2.0

Bekanntmachung der Satzung

Bekanntmachung der Satzung der Inselgemeinde Juist über die Veränderungssperre für den Bereich des aufzustellenden Bebauungsplans Nr. 10   6. Änderung „Siedlung“

Download

Allgemeinverfügung

Nachfolgend die Allgemeinverfügung der Inselgemeinde Juist zur Bestimnmung des Personenkreises nach §7a der Niedersächsischen Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in der Fassung vom 08.05.2020 (gültig ab: 11.05.2020)

https://oc.gemeinde-juist.de/wp-content/uploads/sites/3/2020/05/200514_Bekanntmachung_Zugang_zur_Insel_Juist_Allgemeinverfügung.pdf

Information

Soeben hat der LK Aurich die Aufenthaltsfrist für Gäste auf den 22.03.2020 eingeschränkt.

Mit der Bitte um Kenntnisnahme der drei „neuen Allgemeinverfügungen“.

Der Bürgermeister informiert

Am 17.03.2020 hat die Inselgemeinde Juist vom Landkreis Aurich eine Allgemeinverfügung über die Beschränkung des Zugangs zu den Inseln, Halligen und Warfen der Nordsee im Kreisgebiet zum Schutz der Bevölkerung vor der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 erhalten.

Die Allgemeinverfügung über die Beschränkung des Zugangs zu den Inseln, Halligen und Warfen der Nordsee im Kreisgebiet zum Schutz der Bevölkerung vor der Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 des Landkreises Aurich finden Sie mit einem Klick hier.

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Zugang zu den Inseln für Touristen unterbunden

Die norddeutschen Küstenländer werden ab Montag, 16. März 2020, den Zugang für Touristen zu den Inseln in der Nord- und Ostsee unterbinden. Darauf haben sich Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, Ministerpräsident Daniel Günther und Ministerpräsident Stephan Weil am Sonntag verständigt. In Mecklenburg-Vorpommern werden diese Maßnahmen aufgrund der Größe der Inseln und der zahlreichen direkten Verbindungen aufs Festland schrittweise eingeführt.

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