Aktuell

Einladung zum Neujahrsempfang am 14. Januar 2024

Am Sonntag, 14.01.2024 um 16:00 Uhr lädt der Bürgermeister zum diesjährigen Neujahrsempfang mit gemeinsamen Teetrinken in den Friesenhof ein. Herr Dr. Goerges wird an das alte Jahr erinnern und einen Ausblick auf Themen geben, die Juist im neuen Jahr erwarten. Um eine Anmeldung bei Frau Steinkrauß im Vorzimmer wird gebeten. Tel. 04935 809-111 oder per Mail an: gemeinde@juist.de.

1. Juister Energieberatungstag

Am Donnerstag, 04.01.2024 von 12:00 Uhr bis 15:00 Uhr findet im Dorfgemeinschaftshaus, „Alte Schule“, Hellerstraße 4, der 1. Juister Energieberatungstag statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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Verabschiedung von Emmi Haag

Abschied von der Insel nach über 30 Jahren

Im Oktober 2023 beendete Emmi Haag ihren aktiven Dienst bei der Inselgemeinde Juist. Seit 1992 war sie regelmäßig in der Saison als Masseurin und med. Bademeisterin in der Kurverwaltung beschäftigt. Die gebürtige Bayerin schrieb damals in ihrer Bewerbung: „Da ich den „Norden“ kennen lernen möchte, und dies mit meinem Beruf gut zu verbinden ist, würde ich mich über eine positive Antwort freuen.“ Eigentlich brachte sie Liebeskummer auf die Idee, ans Meer zu ziehen. Und da sie kein griechisch konnte, ist es die Nordsee geworden, verriet Emmi. Was für ein Glück – denn damit startete die langjährige tolle Zusammenarbeit auf Juist.

In den ersten Beschäftigungsjahren war die Arbeit durch typische Kuranwendungen geprägt: vornehmlich wurden Schlick und Massage an die zahlreichen Kurgäste abgegeben. Im Laufe der Jahre entwickelte sich aber aus der Kurmittelabteilung eine Thalasso- und Wellnessabteilung mit speziellen eigens von den Therapeuten entwickelten Angeboten. Es gab Meditative Massage, Rebalancing, Tiefenentspannung und Craniosakrale Biodynamik. Sanfte und ganzheitliche Behandlungen, in denen Emmi Haag mit ihrem hohen Anspruch an ihre Arbeit Kompetenz und Spiritualität einbrachte und dadurch vielen Menschen Gutes tat.

Mit einer kleinen Feier im TöwerVital wurde Emmi Haag am Wochenende im Kollegenkreis verabschiedet. Besonders ihre klingende Stimme mit dem bayrischen Dialekt, die selbstbewusst getragene „Krachlederne“ und natürlich ihr freundliches Wesen bleiben uns in lieber Erinnerung.

Wir wünschen Emmi einen wundervollen Ruhestand und werden sie sehr vermissen.

Das Bild zeigt Emmi Haag mit Tomke Wollert, leitende Physiotherapeutin im TöwerVital

„75-jähriges“ Dienst- und Betriebsjubiläum!

Am Montag fand im Sitzungssaal des Rathauses eine Feier der ganz besonderen Art statt. Gleich drei Kollegen erreichten das 25-jährige Dienst- und Betriebsjubiläum bei der Inselgemeinde Juist.

Christian Arneke hatte nach seiner Ausbildung bei der Baufirma Wilken und anschließender mehrjährigen Tätigkeit beim Rettungsdienst des DRK auf Juist am 01.01.1997 seinen Dienst bei der Inselgemeinde Juist begonnen. Er fing zunächst als Hausmeister im Haus des Kurgastes an. Damals habe sich die Technik bei den Veranstaltungen auf ein Mikrofon mit Lautsprecher und wenige Scheinwerfer beschränkt. Die Begeisterung der Besucher sei jedoch oft phänomenal gewesen. Im Dezember 2012 wechselte er dann in die Inselschule und erreichte bereits am 01.01.2022 sein 25-jähriges Betriebsjubiläum.  Bis auf eine ganz kurze Zeit habe er ausschließlich auf Juist gearbeitet, das habe sich einfach so ergeben, meint Christian Arneke rückblickend.

Nach einem Praktikum bei der Baufirma Wilken entschied sich Arne Magunsky für eine Ausbildung zum Elektroinstallateur. Nachdem er einige Jahre als Geselle bei Juist Elektro gearbeitet hatte, wechselte er am 15.06.1998 zur Inselgemeinde Juist. Er startete dort im damals frisch umgebauten Meerwasser-Erlebnisbad als Elektroinstallateur und Rettungsschwimmer. Sein handwerkliches Geschick konnte er mehrfach bei verschiedenen internen Umbau- und Renovierungsarbeiten im TöwerVital gewinnbringend einsetzen. So war er auch maßgeblich am Bau des Fitness-Studios beteiligt. Neben verschiedenen Fortbildungen absolvierte er im Frühjahr 2017 erfolgreich die Prüfung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe. Sein 25-jähriges Betriebsjubiläum absolvierte er bereits am 15.06.2023. Dass er einmal im Schwimmbad landen würde, hätte er eigentlich nicht gedacht, sagt er schmunzelnd, fühlt sich dort aber sehr wohl.

Claas Stegmaier machte seine Ausbildung zum Tischler auf Borkum. Nach seinem Zivildienst im Nationalparkhaus auf Juist wechselte er zur Baufirma Wilken. Am 21.09.1998 trat er seinen Dienst im Bauhof der Inselgemeinde Juist an. Er ist dort in seinem gelernten Beruf aber auch in anderen Bereichen tätig und absolvierte bereits diverse Fortbildungen u.a. im Bereich Schädlingsbekämpfung. Von Januar 2020 bis April 2021 war er selbst als Vorarbeiter eingesetzt, entschied sich dann aber, diese Aufgabe nicht weiter fortzuführen. Neben seiner Tätigkeit war er von 2011 bis 2016 Mitglied im Gemeinderat. Am 21.09.2023 erreichte auch er sein 25-jähriges Betriebsjubiläum bei der Inselgemeinde Juist.

In einer kleinen Feierstunde am Montag der vergangenen Woche überreichte der Bürgermeister die Urkunden und ein kleines Präsent und bedankte sich bei den Kollegen Christian Arneke, Arne Magunsky und Claas Stegmaier für die geleistete Arbeit.

Das Foto zeigt die drei Jubilare von links nach rechts: Christian Arneke, Arne Magunsky, Claas Stegmaier

Solardachkataster vom Landkreis Aurich

Der Landkreis Aurich hat ein Solardachkataster für das gesamte Kreisgebiet in Auftrag gegeben. Dieses Solardachkataster gibt jedem Gebäudeeigentümer, privat wie gewerblich, eine erste Einschätzung an die Hand, ob und in welcher Größenordnung das eigene Dach für die Erzeugung solarer Energie geeignet ist. Abgebildet wird dabei sowohl der Bereich Photovoltaik als auch die Solarthermie. Bei Bedarf lassen sich dabei beide Anwendungsfälle kombinieren.

Das Solardachkataster bildet bei der Analyse und der Berechnung der Wirtschaftlichkeit ebenso viele Einzelfälle ab. So lässt sich der Stromverbrauch über den Tagesverlauf anpassen, eine Wärmepumpe oder ein E-Fahrzeug hinzufügen und mögliche Module lassen sich auf den geeigneten Dachflächen frei platzieren.

Sie erreichen das Solardachkataster unter dem Link:

https://www.solarkataster-aurich.de

Hinweise im Katastrophenfall

Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen

Herausgegeben vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) finden Sie hier den Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen mit einer persönlichen Checkliste.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage http://www.bbk.bund.de.

Broschuere_BBK_Katastrophenalarm_2022

Broschuere_BBK_pers_Checkliste_2022

Pressemitteilung: Klage gegen Erdgasförderung

Inselgemeinde Juist, 15.07.2022
Gemeindeverwaltung

Pressemitteilung: Klage gegen Erdgasförderung

 

Die Klagegemeinschaft Juist-Borkum hat eine Klage bei der Rechtbank in Den Haag gegen die geplante Erdgasförderung in der Nordsee eingereicht. Außerdem wird die Klage unterstützt von der Stadt Norderney.

Die geplante Erdgasförderung befindet sich in nur 19 bzw. 29 km Entfernung vor den Inseln Schiermonnikoog, Borkum und Juist, umgeben von mehreren bedeutsamen Naturschutzgebieten. Diese gehören unter anderem dem UNESCO – Weltnaturerbe und Natura 2000- Gebiet an, welche unter den höchsten europäischen Schutzstatus fallen. Die Plattform selbst soll in dem Riffgebiet der „Borkumer Steine“ erbaut werden, welches sich aktuell in einem Prüfverfahren zum Natura 2000- Gebiet befindet. Die besonderen Naturräume auf den ostfriesischen Inseln sowie in der Nordsee werden durch Emissionen, Bautätigkeiten und wachsender Infrastruktur der Erdgasplattform stark belastet. Nicht nur die Unterwasserwelt, wozu kleine, im Sediment lebende Lebewesen, aber auch Fische und Schweinswale gehören, sind von den Auswirkungen von chemischen und mechanischen Eingriffen betroffen, sondern auch Vögel und wertvolle ökologische Lebensräume wie die Graudünen. Welche kumulativen Auswirkungen durch die verschiedenen industriellen Einflüsse, wie das Kohlekraftwerk, dem Offshore Windpark und dem Schiffsverkehr auf die sensiblen Ökosysteme einwirken und die sich daraus resultierenden Folgen sind schwer einschätzbar. Doch nicht nur diese Risiken fürchten die Inseln. Seismische Aktivitäten wie Erdbeben und Bodenabsenkungen im Zusammenhang mit dem Meeresspiegelanstieg können zu Schäden an Häusern, denkmalgeschützten Gebäuden oder Küstenschutzbauwerken führen. Dies bedroht auch den so essenziellen Tourismus auf den Inseln, sowie deren Autarkie der Trinkwasserversorgung. Mit dem Bau der Plattform und den damit verbundenen Emissionen steigt auch der CO2-und Methan Ausstoß, was den gesetzten Klimazielen widerspricht. Ebenfalls geht Gefahr von Havarien und Unfällen im Zusammenhang mit der Plattform aus, die beispielsweise zu Ölteppichen vor den Inseln oder zu unkontrolliertem Schadstoffausstoß führen könnten und als Ergebnis schwere Umweltschäden aufweisen. Ein weiterer Aspekt, welcher gegen die Förderung von Erdgas spricht, ist, dass der Start der Gasförderung frühestens Ende 2024 mit kleinen Fördermengen beginnen kann und deshalb zum aktuellen Versorgungsengpass keinen Beitrag leistet. Dazu kommt, dass diese Entscheidung zur Genehmigung der Plattform keine Übergangslösung für wenige Jahre darstellt, sondern die Genehmigung für einen Zeitraum von 30 Jahren oder mehr beinhaltet. Aus diesen genannten Gründen ist es für die Inselgemeinde Juist, Stadt Borkum und auch die der Stadt Norderney ein zu hohes Risiko, welches dem zu erwartenden Nutzen von unter einem Prozent des jährlichen Jahresverbrauches von Deutschland gegenübersteht. Zu groß sind die kalkulierten Auswirkungen und unkalkulierbaren Gefahren für Umwelt und Menschen für diese lange Zeitspanne. Diese Einschätzung teilt nicht nur die Inselgemeinde Juist, Stadt Borkum und die Stadt Norderney, sondern auch weitere deutsche und niederländische Organisationen, welche ebenfalls bei Gericht eine Klage eingereicht haben. Mit der Klage gegen das Projekt Erdgasförderung in der Nordsee fordern die teilnehmenden Kommunen eine neue Risiko- Nutzen- Analyse mit dem Ergebnis der Beendigung des Projektes.

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Abschied aus dem aktiven Dienst für Margrit Pech

Bereits am 27.06.2022 wurde Margrit Pech in einer kleinen Feierstunde im Rathaus aus ihrem Dienst bei der Inselgemeinde Juist verabschiedet.

Bei der Kurverwaltung war Sie seit 2009 im Bereich Veranstaltungen und Marketing tätig. Sie hat außerdem die Telefonzentrale betreut und war als „Stimme der Kurverwaltung“ häufig erste Ansprechpartnerin für viele Gäste und Einheimische.

Nach längerer Krankheit erhielt sie ihren Rentenbescheid und schied aus dem aktiven Dienst aus. Frau Pech konstatierte rückblickend auf ihren Lebenslauf, dass etwa alle 10 Jahre ein neuer Abschnitt beginne. Wir bedanken uns für die geleistete Arbeit und wünschen Frau Pech alles Gute für die kommende Zeit. Der Inselgemeinde bleibt sie jedenfalls weiterhin erhalten, da sie sich ehrenamtlich für das Inselmuseum engagiert.

 

Abschied nach über 25 Jahren für Robert Peppinghaus

Am 12.04.2022 wurde Robert Peppinghaus in einer kleinen Feierstunde im Rathaus aus seinem Dienst bei der Inselgemeinde Juist verabschiedet.

Nach über 25 Jahren Tätigkeit bei der Inselgemeinde beginnt für Robert Peppinghaus ein neuer Lebensabschnitt auf dem Festland.

Bei der Inselgemeinde war er seit August 1996 als Gärtner beschäftigt. Er lernte hier seine spätere Frau Diana kennen und gründete mit ihr eine Familie. Viele Jahre gehörte seine auffällige Silhouette in den Grünanlagen und auf den Juister Straßen zum täglichen Bild. Künftig wird er nun in Ostfriesland gemeinsam mit seiner Familie leben.

Die Insel verlässt Robert Peppinghaus auf eigenen Wunsch, er sagt: „…mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ und blickt zuversichtlich seinem neuen Lebensabschnitt entgegen. Dafür wünschen wir ihm alles Gute.

 

Die Fotos zeigen Robert Peppinghaus mit dem Bürgermeister Tjark Goerges und der Haupt- und Personalamtsleiterin Sabine Weers

Herr Peppinghaus und der Bürgermeister Hr. Peppinghaus und Frau Weers

Abschied von der Insel für Steffi Großhans

Bereits am 24.02.2022 wurde Steffi Großhans in einer kleinen Feierstunde im Rathaus aus ihrem Dienst bei der Inselgemeinde Juist verabschiedet.

Nach fast 20 Jahren auf der Insel hatte Sie sich entschlossen, gemeinsam mit ihrem Ehemann einen neuen Lebensabschnitt auf dem Festland im Süden Deutschlands zu verbringen. Wenn, dann richtig weit weg.

Bei der Kurverwaltung war Sie seit 2012 zunächst saisonal befristet und seit 2018 ganzjährig in der Tourist-Information tätig.

Der Abschied von der Insel fiele ihr nicht leicht, sagte Steffi Großhans bei der Verabschiedung. Viel Zeit zum Nachdenken bliebe ihr jedoch nicht, da sie gleich nach dem Umzug in ihre neue Tätigkeit starten werde. Juist behalte Sie jedenfalls in guter Erinnerung und versprach regelmäßige Besuche.